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Macht Religionsunterricht überhaupt noch Sinn?

Dieser Frage gingen die Religionslehrerinnen der Gesamtschule Ahlen Annchristin Lettmann-Osthoff, Nicole Kröger, Dr. Stefanie Pfister sowie die Deutschlehrerin Jennifer Keller in einem Buchprojekt zur Lehrerbildung nach. Auch die Schülerin Loreen Pascia (10f) interpretierte künstlerisch diese Frage und erhielt mit ihrem Bild auch den Zuschlag, um das Cover zum Buch „Herausgeforderter Religionsunterricht“ gestalten zu dürfen.

Das Buchprojekt entstand in Zusammenarbeit mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Dr. Erhard Holze) und der Kirchlichen Hochschule Wuppertal (Dr. Matthias Roser) und ist im LIT-Verlag erschienen (Dr. Michael Rainer).
Inhaltlich machten sich die Lehrkräfte Gedanken, wie der Religionsunterricht angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen von Konfessionslosigkeit, Desinteresse oder einer Pluralität von Kulturen und Religionen für die Gegenwart der Schülerinnen und Schüler wieder mehr an Bedeutung gewinnen kann.

Die Autorinnen stellen in diesem Buch daher aktuelle Konzepte, Möglichkeiten und Unterrichtsbeispiele für einen lebensnahen und kreativen Religionsunterricht vor, wobei sie die jeweiligen Schwerpunkte ihrer Unterrichtstätigkeit in die Konzepte einfließen ließen: Frau Lettmann-Osthoff favorisiert einen „emotionsbezogenen Religionsunterricht“, Nicole Kröger ließ ihre theaterpädagogischen Erfahrungen in ihrem Kapitel „Biografische Perspektiven im Religionsunterricht“ einfließen und Jennifer Keller, Expertin für das Schulkonzept der Sprachsensibilität, arbeitete ihre Erfahrungen im Kapitel „Religiöse Sprache – die sprachsensible Perspektive“ ein. Dr. Stefanie Pfister brachte Sport und Bewegung in den „Religionsunterricht bewegt“ ein und entfaltete in weiteren Kapiteln einen inklusiven Religionsunterricht, einen „Religionsunterricht angesichts vieler Religionen“ sowie einen „Religionsunterricht in der digitalen Kultur“.