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Passgenau in den Distanzunterricht

„Digitaler geht es nicht und individueller auch nicht!“ so das Resümee der Schulleiterin Elisabeth Beier über den schulinternen Fortbildungstag an der Städtischen Gesamtschule in Ahlen.

„Unser Kollegium hat insgesamt 168 Zertifikate erworben.“ Das Hamburger Unternehmen Fobizz machte es möglich. Aus einem Angebot von über 50 Fortbildungsthemen zu Medienkompetenz und Digitalisierung konnten jeder Kollege und jede Kollegin sich die Themen für den Unterricht und den eigenen Kompetenzgewinn wählen. Die Favoriten waren vielfältig: „Ideen und digitale Tools für kreativen Präsenz- und Fernunterricht“, „3D-Druck im Unterricht“, aber auch „Klimawandel und Nachhaltigkeit im Unterricht mit digitalen Tools“ und „Erklärfilme im Unterricht“, „I-Pads im Unterricht – erste Schritte“, „Digital unterrichten – das virtuelle Klassenzimmer“, „Agiles Arbeiten“ „Cybermobbing“ und „Programmieren lernen mit Scratch“.


Experten aus Bildung, Wissenschaft und Technik gaben ihr Wissen in den Lernvideos bei Fobizz an die Zielgruppe Lehrerinnen und Lehrer weiter. Und damit sind die Lehrerinnen und Lehrer der Städtischen Gesamtschule nun richtig gut gerüstet für die jetzt noch länger andauernde Phase des kompletten Distanzunterrichtes.

Sandra Heuer-Rabe, Klassenlehrerin im neuen 5. ersten Gesamtschuljahrgang, ist begeistert von den „Tools“, mit denen man Unterricht digital für die Schülerinnen und Schüler kreativ und anschaulich gestalten kann. Denn darum gehe es in dieser für die Kinder nicht ganz einfachen Zeit, sie trotz der Umstände zu motivieren und weiterhin Lerninhalte vermitteln zu können.

„Das ist der positive Aspekt unserer Krise, den man nicht verkennen darf“, blickt die Didaktische Leiterin Frauke Hantel-Laufenberg in die Zukunft: „Wir legen Wert darauf, in unseren Entscheidungen für unser pädagogisch-didaktisches Konzept zum Distanzlernen nicht kurz zu denken, sondern den Innovationsschub auch nach Corona zu nutzen. Die Digitalisierung ermöglicht mobiles, zeit- und ortsunabhängiges Lernen und einen enormen Zuwachs an digitalen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler. Das Medienkonzept unserer Schule ist dabei so ausgelegt, dass die Schülerinnen und Schüler mit möglichst vielen unterschiedlichen Endgeräten arbeiten können. Sollte kein Endgerät vorhanden sein, besteht die Möglichkeit in der Schule an der Study Hall teilzunehmen.“

Voraussetzung für zeitgemäßes Arbeiten ist eine Schulplattform für digitalen Unterricht. Schon im April gab die Stadt auf Anfrage der Städtischen Gesamtschule den Zuschlag zur Nutzung von IServ.

Der stellvertretende Schulleiter Fabian Blech richtete bereits im ersten Lockdown die Plattform ein und loggte jede Schülerin und jeden Schüler und alle Lehrerinnen und Lehrer mit einer eigenen Mailadresse ein. So konnte im gesamten ersten
Halbjahr des Schuljahres der „Ernstfall“ Distanzunterricht geprobt werden: Ob es um das Zurücksetzen von Passwörtern oder den Gebrauch der Module bei IServ geht.

Für die SchülerInnen und Schüler gibt es ein sicheres Netzwerk für den technischen Support: Von dem Lehrer Robin Kramme erstellte Tutorials weisen den Weg durch noch unbekanntes Terrain. Wenn trotzdem technisch etwas nicht klappt, gibt es momentan telefonische Beratung durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer und die Sozialarbeiterin Fatma Dogan.

„Auf diese Weise sind wir in der Lage, unseren Stundenplan 1:1 digital umzusetzen. Unsere Lehrerinnen und Lehrer nutzen dazu das Modul Videokonferenzen oder den Messenger von IServ“, erläutert Herr Blech die Organisationsstrategie der Schule.

Auch Sonja Voss, Abteilungsleiterin 5-7, ist sehr zufrieden: „Für die Beziehung zwischen Schülern und Lehrern ist eine einheitliche Kommunikationsplattform enorm wichtig. Dies ist durch IServ gegeben.“ „Hier kommt uns zugute, dass die der Umgang mit IServ im Präsenzunterricht eingeübt wurde“, freut sich Fabian Blech.

Den digitalen Weg geht die Städtische Gesamtschule auch bei der Organisation der Anmeldetermine. In einem Online-Kalender können feste Termine gebucht werden. Wer den digitalen Weg nicht nutzen möchte, kann telefonisch einen Termin vereinbaren: 02382/ 911 620.